Adorfer Frauen
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„Die Ausstellung ist auch eine Feier der Arbeit der Frauen aus dieser Zeit in dieser Gegend in diesem Land. Kein triumphaler sozialistischer Realismus, aber ein Hochhalten schmaler Wimpel, über genauer, subjektiver Erinnerung flatternd, sei gestattet. Ich habe nicht über alle Facetten gesprochen, einiges – Schönes, wie ich finde – übrig gelassen für Sie zum Selbsterarbeiten. Was mich beim Schreiben dieser Rede am meisten interessierte, ist, wie sich der soziale Aspekt einer Sache beinahe automatisch in den Vordergrund stellt, wenn die Ästhetik dieser Sache ungebremst und beharrlich entfaltet wird.“ (Zitat Hans Brinkmann aus Eröffnungsrede)

2019 erfuhr ich vom VEB Schirmfabrik Karl-Marx-Stadt, der einzigen Schirmfabrik in der DDR, die bis 1991 etwa 40 Millionen Regenschirme sowohl für den Binnenhandel, als auch für das sozialistische Ausland produzierte. In Adorf/Erzg. befand sich Betriebsteil 3 – die Konfektion und der Versand. Die etwa 350 dort beschäftigten Frauen kamen aus Adorf und Umgebung.

Meine Arbeit am Werkkomplex Adorfer Frauen setzt sich aus einer digitalen Materialsammlung (gleichnamige Website), bildkünstlerischen Werkserien und einem Buch zusammen.